St. Anna, Lana

Im Namen des Orchesters der Musikfreunde Meran begrüße ich sie ganz herzlich zu unserem Konzertabend und bedanke mich für Ihr Kommen.

Ein Danke auch an den Herrn Dekan, der diesen Abend für uns organisiert hat.

 

Ich möchte Ihnen gerne einige Worte zum Konzertprogramm sagen, das unser Dirigent Josef Egger für Sie zusammengestellt hat.

Der Abend beginnt mit der Suite Nr. 1 in F-Dur aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Händels Wassermusik ist als Freiluftmusik geschrieben. Dies bedeutete, dass ein stark besetztes Orchester und starke Instrumente gebraucht wurden. Zeitzeugen sprechen von einem Orchester mit 50 Musikern.

Das Werk entstand für eine Prunkfahrt des englischen Königs Georg I. am Abend des 17. Juli 1717 auf der Themse von Whitehall bis Chelsea, der einer stattlichen Anzahl von Begleitschiffen, davon ein eigenes mit 50 Musikern begleitet wurde.

Die Wassermusik gliedert sich in drei Suiten, die sich durch verschiedene Tonarten und verschiedene haupt- bzw. Soloinstrumente unterscheiden. In der 1. Suite ist das Horn das Hauptinstrument. Die Suite besticht durch ihre im französischen Barockstil gehaltene Ouvertüre, durch lebhafte Tänze und langsame Elemente.

 

Die Serenade für Streicher in G-Dur KV 525 ist eine der populärsten Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Sätze sind Allegro, Romanze (Andante), Menuetto (Allegretto) und Rondo (Allegro). Ihren Beinamen Eine Kleine Nachtmusik verdankt sie Mozarts Eintrag in seinem Werkverzeichnis. Mit Nachtmusik übersetzt er den Begriff Serenade ins Deutsche, der eine Gattung der Unterhaltungsmusik bezeichnet, die traditionell abends und oft im Freien zur Aufführung kam.

„Eine kleine Nachtmusik“ dokumentiert gottbegnadetes Musikantentum und unübertroffene Meisterschaft in der Anwendung musikalischer Formen. Trotz der Kleinheit ist dieses Werk so vollkommen in seiner Form wie eine große Symphonie. Es gibt wohl kaum eine Parallele in der Musikliteratur, wo ein Werk mit dem Namen eines Komponisten so ident ist wie Mozarts volkstümlichste Komposition.

Die Komposition wurde am 10. August 1787 in Wien beendet, während Mozart an Don Giovanni arbeitete. Es ist jedoch unbekannt, für welchen Anlass oder welchen Auftraggeber Mozart sie schrieb. Zu seinen Lebzeiten wurde sie vermutlich nie aufgeführt.

 

Wir beschließen unseren Konzertabend mit der Symphonie Nr. 30 von Joseph Haydn.

Die Symphonie in C Dur wurde 1765 komponiert und trägt ihren Beinamen „Alleluja“ deshalb, weil das Hauptthema des ersten Satzes auf dem österlichen Alleluja des entsprechenden gregorianischen Chorals aufbaut. Sie besteht aus den Sätzen Allegro, Andante und Tempo di Menuett piuttosto allegro.

Passend zu den österlichen Jubelklängen haben wir dieses Werk bei unserem Osterkonzert in Algund und schlanders aufgeführt. Wir wiederholen es aber heute gerne, weil wir auch Ihnen heute mit dieser festlichen, gefälligen und fröhlichen Musik, wo die Flöte besonders brillieren kann, Freude bereiten möchten.

 

Liebe Konzertbesucher, das Orchester der Musikfreunde Meran mit unserem Dirigenten Josef Egger wünscht Ihnen nun einen erbaulichen Konzertabend.

 

 


Dirigent


Musiker

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Hasler Josef

Kontrabass

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Florian Karla

Violoncello

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Gadner Eva

Violine II

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Götsch Ulla

Violine II

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Holzner Alexander

Kontrabass

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Holzner Angelika

Violine II

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Holzner Lisa

Violine I

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Kiem Maria

Violoncello

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Paolacci Marvi

Violine II

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Pedoth Markus

Violine I

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Pircher Bärbel

Violine II

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Pirpamer Traudl

Violine I

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Pixner Mirjam

Violine I

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Ploner Michael

Violoncello

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Savina Alena

Violine I

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Schgör Martin

Violoncello

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Spanel Gerhard

Violine II

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Vill Traudl

Violine I

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Weiss Nadja

Violine II

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Werner Evi

Violoncello


Sponsoren

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Autonome Provinz Bozen Kulturabteilung — http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/kultur/260.asp

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